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MESOSATURNALIS n. gen. Kozur and Mostler, 1981, p. 57

Type species:Palaeosaturnalis levis  Donofrio and Mostler (OD)
Description:Formen mit glatten, flachem, in der Breite variablem einfachem Ring, der rundum bestachelt ist. Polarstäbe stets gegenüber von Stachelzwischenräumen gelegen. Keine Stützstäbe zweiter Ordnung. Mindestens eine gegitterte Markschale ist vorhanden. Die äußere Schale ist weit vom Ring abgesetzt, meist spongiös.
Remarks:Der Unterschied zwischen Palaeosaturnalis Donofrio and Mostler, 1978 emend. und Mesosaturnalis n.gen. (Lage der Polarstäbe gegenüber von Randstacheln bei Paleosaturnalis bzw. gegenüber von Rand stachel zwischenräumen bei Mesosaturnalis) scheint auf den ersten Blick wenig bedeutsam und nur ein Artmerkmal zu sein. Die Paleosaturnalis Arten erleben jedoch in der Trias eine große Blüte und sterben offensichtlich an der Sevat/Rhät-Grenze aus. Mesosaturnalis setzt erst im Sevat vereinzelt ein und hat im Jura und in der Kreide Paleosaturnalis völlig ersetzt. Es handelt sich bei Mesosaturnalis um die erfolgreichere Gruppe, von der wohl auch die im Jura und in der Kreide dominierende Gattung Acanthocircus abstammt.
Stratigraphic range:Mesozoic ?
Etymology:Nach dem Vorkommen im Mesozoikum.
Subsequent descriptions:YES

Palaeosaturnalis levis n. sp. Donofrio and Mostler, 1978, p. 36
(pl. 2, figs.1-2)

Description and dimensions:Sehr breiter, subcircularer, glatter Ring mit 10-12, z.T. spitzen, z.T. stumpf endenden Randstacheln, in der Ringebene liegend. Die massiven Stützstäbe liegen stets unter den Randstachelzwischenräumen. Die rudimentären Schalenreste deuten auf kleine Schalen hin.
Diese Formen heben sich von anderen stark durch den breiten Ring ab. Die zwischen 10 und 12 schwankenden Randstacheln treten trotz relativ breiter Ansatzstelle deutlich voneinander getrennt auf. Während sich ein Teil der Stacheln rasch verjüngt, sind einige darunter, die stumpf enden bzw. Ansätze einer Spaltung aufweisen.
Die kräftigen Stützstäbe sind weit über die Hälfte ihrer Länge glatt und zeigen schon weitab vom Ring erst Ansätze der Rindenschale. An einigen Exemplaren konnte schon eine sehr kleine Markschale beobachtet werden.
Remarks:Ähnlichkeiten bestehen zu den triassischen Formen mit breiten Ring, kö,nnen aber aufgrund der völlig anders gearteten Position der Polarstäbe nicht mit diesen verwechselt werden.
Repository:[No information given]
Type locality:Steinbruch Mollare, Nonstal.
Original stratigraphic range:Hornsteinkalk der tieferen Oberkreide. Bisher nur aus der tieferen Oberkreide bekannt.
Etymology:Nach dem auffallend breiten, glatten Ring benannt.
Subsequent descriptions:?

Literature cited:- Donofrio, D. and H. Mostler (1978). Zur Verbreitung der Saturnalidae (Radiolaria) im Mesozoikum der Nördlichen Kalkalpan und Südalpen. Geologisch Paläontlogische Mitteilungen Innsbruck 7(5): 1-55.
- Kozur, H. and H. Mostler (1981). Beiträge zur Erforschung der mesozoischen Radiolarien. Teil IV: Thalassosphaeracea Haeckel, 1862, Hexastylacea Haeckel, 1862 emend. Petrushevskaya, 1979, Sponguracea Haeckel, 1862 emend. und weitere triassische Lithocycliacea, Trematodiscacea, Actinommacea und Nassellaria. Geologisch - Paläontlogische Mitteilungen Innsbruck 1: 1-208.

SPUMELLARIA NASSELLARIA PALEORDERS ENTACTINARIA